Peerialism

Wissenswertes zum Filesharing

Die Weitergabe und das „Tauschen“ von Dateien zwischen mehreren Benutzern im Internet bedeutet Filesharing; dabei wird ein Peer2Peer Netzwerk verwendet. Die Dateien werden über den Server der einzelnen Computer verwaltet. Das Filesharing besteht aus Up- und Downloads. Während man eigene Daten jedem Benutzer zur Verfügung stellt, werden gleichzeitig andere Daten von deren Computer kopiert. Um dies auszuführen, wird eine spezielle Software benötigt. Gibt es für diese Dateien keine freie Lizenz oder keine ausdrückliche Erlaubnis, ist es illegal und wird unter Umständen strafrechtlich verfolgt. Dieser Datenverkehr ist grundsätzlich kostenlos.

Nach Napster erfand man eine Möglichkeit, ohne einen zentralen Server Filesharing zu betreiben. Hierbei ist jeder Benutzer sogleich Server und Client, also Anbieter, aber zugleich auch Nutzer. Die meisten Benutzer haben derzeit die Netzwerke eMule, Kazaa, BitTorrent, LimeWire und BearShare. Wer allerdings mehr Wert auf Anonymität legt, sollte eher zu Freenet oder GnuNet greifen. Hier besteht kein Zentraler Server, sondern eine Verteilung auf alle Benutzer. 24 Prozent der Bevölkerung greifen auf Filesharing-Clients zu.

Das Prinzip

An einen Server werden Suchanfragen gesendet, wodurch man zum downloaden an andere Nodes oder Peers weitergleitet wird. eDonkey und Napster sind die bekanntesten dieses Systems. Viele betreiben dieses Filesharing aber auch über Email oder Instant Massenger wie MSN oder ISQ. Es ist also P2P- oder serverunterstütztes Tauschen möglich. Durch DSL ist die Upload-Datenrate viel niedriger als der Empfang der Daten. Uploadstarke Leitungen können diesen Teil aber vergrößern.

Dezentrale Systeme

Durch diese Systeme wurde das Filesharing über zentrale Server ersetzt. Nun ist eine Verbindung zum Nachbar möglich, ebenso werden Downloadquellen gefunden, die auf einen zentralen Server verzichten können. Dieses System hat die meisten Anhänger; ganze 10,3 Millionen Menschen nutzen diese Art der Tauschbörse.

Verschlüsselte Netzwerke

Dieses Netzwerk arbeitet zwar über Umwege, dennoch aber effektiv. Alle Daten, die von Benutzern übertragen werden, werden beim Weiterleiten verschlüsselt. Man könnte das auch so verstehen: Ich gebe eine Datei an Person A, Person gibt die Datei an Person B. So bekam Person B meine Datei, ohne mich jemals gekannt zu haben. Dieses System unterstützt die Anonymität und verschlüsselt sogar IP-Adressen. Der Filesharing-Benutzer ist also rundum geschützt. Nichtmal der Netzwerkadministrator hat Einsicht in diese Daten. Diese Art von Netzwerken ist noch ziemlich neu, aber gut besucht.

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